Während die Stadt Laatzen ihre kommunale Wärmeplanung und energetischen Quartierskonzepte vorantreibt, sorgt die Bundesregierung mit Diskussionen über Förderkürzungen erneut für Verunsicherung. Dabei sollen die Wärmeplanung und Quartierskonzepte gerade Orientierung und Planungssicherheit schaffen – für Eigentümerinnen und Eigentümer, Mieterinnen und Mieter sowie das Handwerk.
Reicht es nicht, dass Deutschland bei Solar, Batterien und E-Mobilität wertvolle Zeit und Marktanteile verloren hat?
Jetzt soll auch noch die Förderung für klimafreundliche Heizungen gekürzt werden – ausgerechnet in einer Branche, in der deutsche Hersteller und das Handwerk Milliarden investiert und viele Fachkräfte qualifiziert haben.
Das schafft keine Planungssicherheit. Es verunsichert Menschen, gefährdet Aufträge im Handwerk und schwächt eine Zukunftsindustrie.
Für uns in Laatzen ist klar: Die Wärmewende ist keine Ideologie. Sie bedeutet regionale Wertschöpfung, sichere Arbeitsplätze, geringere Abhängigkeit von fossilen Energien und wirksamen Klimaschutz. Unsere kommunale Wärmeplanung zeigt den Weg – jetzt braucht es verlässliche Rahmenbedingungen statt neuer Unsicherheit.
Wer Wirtschaft stärken will, muss Zukunftstechnologien stärken. Wer den Menschen Planungssicherheit verspricht, darf sie nicht durch ständig wechselnde Förderbedingungen wieder zerstören.
Wir Grünen in Laatzen unterstützen die Wärmewende. Berlin darf sie nicht ausbremsen.

